KUNG FU

LUNG HU CHUAN

Lung Hu Chuan bedeutet Drachen Tiger Boxen.

Drachen und Tiger nehmen auf die chinesische Mythologie Bezug.
Der Drache [Lung] ist Sinnbild der Yang-, der Tiger [Hu] Sinnbild der Yin-Kraft.

Yin bedeutet das Weibliche, Geschmeidige, Nachgiebige,die Verteidigung. Yang bedeutet das Männliche, Harte, Direkte, Durchdringende,den Angriff.

Der Ausdruck Kung Fu ist am besten mit Training zu übersetzen und verweist auf jegliche Form der Übung.
Richtiger wäre vielmehr Wu Shu [Kampfkunst] oder Chuan Fa - [Faustkampf / Boxen Methode].

Lung Hu Chuan ist ein sogenannter weicher, innerer Stil, was bedeutet die Kraft vom Gegner zu "borgen" und auf ihn zurück zu werfen. Die eigene Körperkraft spielt dabei kaum eine Rolle.

Seine Entwicklung geht auf drei weitere weiche Stile zurück:
tai chi chuan [taijiquan, tai-ji chuan,tai'ji chuan,tai'chi chuan,tai-chi chuan,taiji,taiqui]
hsing i chuan [xingyi quan,hsing-i chuan, xing-i,hsingyi]
pa kua chuan [baqua quan,pa-kua chuan, baquazan, bagwachang]

Die Wirkung des Lung Hu Chuan ist vergleichbar mit der einer Feder oder der eines peitschenden Astes. Wie der Ast sich im Winter der Last des Schnees beugt, so beugt sich der Arm des Verteidigers der Wucht der angreifenden Faust.
Es kommt der Zeitpunkt, an dem der Schnee vom Ast rutscht oder auch die Kraft des Angreifers am Ziel vorbeiläuft.
Dann schnellt der Ast blitzartig hoch, beziehungsweise der Arm des Verteidigers streckt sich und gibt die Kraft an den Angreifer zurück.

Die Strukturellen Besonderheiten des Lung Hu Chuan Systems:

Die Techniken des Lung Hu Chuan erfordern keine besonderen Fähigkeiten wie z.B. Kraft oder Dehnung.
Alle Techniken stützen sich auf instinktive Reaktionen, die allen Menschen eigen sind Die intuitive Vertrautheit mit den Kampftechniken ermöglicht eine besonders leichte und schnelle Erlernbarkeit.
Die Anzahl der Einzeltechniken ist sehr gering.
Lung Hu Chuan besteht aus nur acht Grundtechniken, was zur raschen Erlernbarkeit beiträgt.
Alle Techniken können miteinander logisch verbunden werden, wodurch eine Anpassung an jede Situation möglich wird, ähnlich wie man die Buchstaben des Alphabets zu Worten verbindet.
Diese Flexibilität des Systems ermöglicht eine hohe individuelle Anpassung, wodurch die persönlichen Vorzüge des Übenden gefördert werden.
Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen mit individueller Betreuung, wodurch schneller Fortschritte erzielt werden.

TRAININGSZEITEN:
DI & DO 19:30 - 21:00

A - 1020 Wien;
Hofenedergasse 3
0650 - 627 33 88

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TAI CHI CHUAN

Tai Chi Chuan ist in unseren Breitengraden wohl die bekannteste der weichen (inneren) Kampfkünste Chinas.

Hierzulande wurde es vor allen Dingen aufgrund seiner angenehmen Effekte wie zum Beispiel die beruhigende Wirkung (Stressabbau), Stärkung des Immunsystems, Vorbeugung und Korrektur von Alterserscheinungen etc. bekannt.

Die Anwendung des Tai Chi Chuan als Kampfkunst im ursprünglichen Sinn wird außerhalb Chinas jedoch kaum gelehrt.

Der Name Tai Chi Chuan deutet auf die Verbundenheit zu der taoistischen Philosophie, in der Tai Chi die Bezeichnung für das Urprinzip der Polarität von Yin und Yang ist. Der Begriff Polarität beschreibt bereits den grundlegenden Gedanken der taoistischen Philosophie er steht in Widerspruch zu dem Begriff der Dualität.

Laut Ansicht der chinesischen Medizin ist die Gesundheit vom harmonischen Fluß der Lebenskraft "Chi" abhängig, welche auf mit den Blutgefäßen vergleichbaren Bahnen, im Körper zirkuliert.
Eine Beeinträchtigung dieses harmonischen Zyklus kann zu Erkrankungen führen. Tai Chi Chuan-Übungen kräftigen den Energiefluß und fördern dessen Stabilität, wodurch Krankheiten geheilt oder vermieden werden können.

Weniger bekannt ist hierzulande die Tatsache, daß die Bewegungen des Tai Chi Chuan auch als Selbstverteidigung verwendet werden können.

Das Tai Chi Chuan ist eines der höchst entwickelten Kampfkunstsysteme (aber kein Kampfsport). Es beruht auf dem Prinzip des energetischen Ausgleichs, was daher bedeutet; Es nimmt die gegnerische Energie und vervollständigt deren Bewegung, wodurch diese wieder auf ihn zurückgeführt und der Gegner neutralisiert wird.

Dieser scheinbar komplizierte Prozeß ist tatsächlich nicht schwer erlernbar und kann von jedermann ausgeführt werden. Die dazu notwendigen Fertigkeiten werden in verschiedenen Übungen wie z.B. dem "Tui Shou" ("Schieben der Hände" auch unter der Bezeichnung "Pushing Hands" bekannt) entwickelt.

Die langsamen Bewegungen des Tai Chi Chuan ermöglichen eine Steigerung der Wahrnehmungsfähigkeit und ermöglichen nicht nur ein bewußtes Wahrnehmen und Beeinflussen der eigenen Energie ("Chi Gong"), sondern darüber hinaus ein schnelleres und bewußteres Erfassen von gefährlichen Situationen, wodurch diese vermieden oder auch leichter entschärft werden können.

Bereits ein einmal tägliches Üben der Tai Chi Bewegungsform (3 ­ 5 Minuten) steigert das Lebensgefühl und pflegt die Gesundheit.

TRAININGSZEITEN:
DI & DO 18:00 - 19:30

A - 1020 Wien;
Hofenedergasse 3
0650 - 627 33 88

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